Matthäus Merian d.Ä. Die Handzeichnungen
German Text.
Ostfildern, 2013; hardback, pp. 288, ill., cm 17x24.
ISBN: 3-7757-3556-9
- EAN13: 9783775735568
Subject: Graphic Arts (Prints, Drawings, Engravings, Miniatures)
Period: 1400-1800 (XV-XVIII) Renaissance
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Weight: 1.71 kg
Die Handzeichnungen des Meisters der geografischen Illustration und Namenspatrons der Zeitschrift MERIAN15Der Schweizer Kupferstecher Matthäus Merian d. Ä. (1593 1650) ist vor allem für sein grandioses grafisches Werk bekannt. So gilt etwa seine Topographia Germaniae, die in 16 Bänden mehr als 2000 Einzeltafeln und Texte zu deutschen Städten bot, als erster Reiseführer. Diese "Beschreib- vnd Aigentliche Abcontrafeitung", Merians Illustrationen der Lutherbibel oder sein Theatrum Europaeum zum Dreißigjährigen Krieg sichern ihm seit Generationen einen Platz in der Kunstgeschichte; die große Bedeutung seiner Handzeichnungen wird jedoch erst in jüngerer Zeit von den Fachleuten gesehen. Lucas Heinrich Wüthrich, unter anderem Autor der maßgeblichen Merian-Biografie und zweifelsohne der bedeutendste zeitgenössische Kenner des barocken Genies, legte bereits 1963 einen ersten Band zu diesen Trouvaillen vor. Der Kunstgelehrte erschließt nun mit dieser neuen, gewohnt profunden Publikation den inzwischen durch zahlreiche gesicherte Neuzuschreibungen deutlich angewachsenen Katalog dieser charmanten15 kleinen Kunstwerke.01Lucas Heinrich Wüthrich, geboren 1927 in Basel, studierte in Basel, Paris und Berlin Geschichte und Kunstgeschichte. Drei Jahrzehnte betrieb er Lehre und Forschung am Schweizerischen Landesmuseum in Zürich, redigierte kulturgeschichtliche Zeitschriften und verfasste Fachkataloge sowie zahlreiche Arbeiten zur älteren Schweizer Kunst.01Der Schweizer Kupferstecher Matthäus Merian d. Ä. (1593 - 1650) ist vor allem für sein grandioses grafisches Werk bekannt. So gilt etwa seine Topographia Germaniae, die in 16 Bänden mehr als 2000 Einzeltafeln und Texte zu deutschen Städten bot, als erster Reiseführer. Diese "Beschreib- vnd Aigentliche Abcontrafeitung", Merians Illustrationen der Lutherbibel oder sein Theatrum Europaeum zum Dreißigjährigen Krieg sichern ihm seit Generationen einen Platz in der Kunstgeschichte; die große Bedeutung seiner Handzeichnungen wird jedoch erst in jüngerer Zeit von den Fachleuten gesehen.